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20.11.2010
Die Kopfweiden am Weg 16 wurden vor Jahren im Auftrag der Gemeinde von einer Firma zurück geschnitten. Nun wurde es Zeit die Arbeit zu wiederholen, da die Austriebe mittlerweile bis 5 Meter lang waren und die ersten Äste abgebrochen sind. Bei der Begehung mit dem Vertreter der Gemeinde Schiffdorf wurde besprochen, alle Kopfweiden zu beschneiden und die Büsche sollten stehen bleiben. In der Zwischenzeit wurden jedoch fast alle Büsche mit einem Mulcher im Auftrag der Gemeinde „platt“ gemacht, sodaß wir uns entschieden haben nur die starken Äste zu entfernen. Der angefallene Busch wurde mit einem Trecker in den Seitenraum geschoben und soll in den nächsten Tagen geschreddert werden.

 

30.10.2010
Eine Begehung des Weges 32 hatte bereits am 27.10. stattgefunden. Hierbei wurde deutlich, dass der Baumbestand reduziert und einige Büsche und Sträucher gekürzt werden müssen. Es soll nach Beendigung der Pflegearbeiten in dem Weg ein weiterer Termin vereinbart werden, um das Ergebnis zu besprechen. Um die Auswirkungen der Maßnahme in den nächsten Jahren zu verfolgen, wurden diverse Fotos gemacht. Die ersten Bäume wurden am Samstag ab 8.30 Uhr gefällt, damit die Vereinsmitglieder ab 9.00 in „Aktion“ treten konnten. Während einer kurzen Begehung mit den Anwesenden wurden die anstehenden Arbeiten erläutert und einige Fragen über Sinn und Zweck beantwortet. Im Laufe des vormittags wurden diverse Birken, einige Eichen und eine große Pappel gefällt, sowie Haselnusssträucher auf den "Stock" gesetzt. Die unteren Zweige einiger Eichenkronen wurden entfernt. Bei den Fäll- und Schnittarbeiten haben wir auf eine gute Altersstruktur geachtet. Auf Anmerkung eines Mitgliedes wurden einige Zweige, die Richtung Graben wachsen, entfernt. Hier wurde mehrfach beobachtet, dass bei Grabenräumarbeiten viele Zweige vom Bagger abbrechen.

29.12.2011
Im Weg 45 wurde ein breit gewachsener Streifen mit Schwarzdornsträuchern schmaler geschnitten, eine Weide sowie ein ausgewachsener Holunder auf den "Stock" gesetzt, Eichen ausgelichtet und drei alte Hainbuchen, deren Stamm bis auf 2 Meter stark beschädigt waren, gefällt.

Holunder, ca. 15 bis 20 Jahre alt
Holunder auf den "Stock" gesetzt
Holunder ca. 2 Jahr nach Rückschnitt

Im Bild ist der untere Teil des beschädigten Stammes zu sehen. Die Standsicherheit war nicht mehr gegeben, deshalb dieser starke Rückschnitt.

Ca. 2 Jahre nach dem Rückschnitt waren die Hainbuchen wieder üppig ausgetrieben und haben sich zu einem dichten Strauch entwickelt.
Das heißt, wenn ausreichend Licht auf in eine Hecke einfällt, kann auch stark zurück geschnitten werden.

25.02.2012 
Im Weg 54 wurden vier der fünf Amerikanischen Eichen entfernt. Ursprünglich waren nur drei geplant. Nachdem die drei gefällt waren, haben wir uns nach kurzer Beratung für eine vierte entschieden, um ein optimales Heckenprofil zu bekommen. Durch das entfernen vieler kleiner Pappeln wurden einige Weißdornsträucher freigestellt. Da sie nun ausreichend Licht bekommen, können sich die Sträucher gut entwickeln. In einigen Jahren wird hier ein artenreicher Wegeseitenraum mit Leitbäumen, einer Weidenhecke im Hintergrund und davorstehenden Weißdornsträuchern entstehen.

Im Weg 55 wurde eine Vielzahl von Amerikanischen Traubenkirschen entfernt. Die meisten hatten einen Durchmesser von unter 10 cm, es wurden aber auch stattliche Bäume gefällt.


13.10.2012 
Nachdem von der Gemeinde und dem Flächenanlieger das OK gegeben wurde und ein passendes Rohr organisiert werden konnte, haben wir nun den Graben, der den Rüschdamm (Weg 33) mittig durchquert, verrohrt. Es wurde ein ca. 3 Meter langes Ultra – Rip – Rohr mit einem Durchmesser von 300 mm verbaut. Die Überfahrt haben wir aus Sand, Stämmen und als Überdeckung der alte Grabenaushub hergestellt. Zusätzlich wurden einige Weidensträucher zurück geschnitten und kleinere Birken sowie eine kleine Eiche gefällt.
Durch diese Maßnahmen ist es nun möglich, den Rüschdamm problemlos zu durchwandern.


24.11.2012 
Am Ende von Weg 26, rechte Seite, auf einer Länge von ca. 100 m haben wir Weiden, die vor Jahren schon einmal auf den Stock gesetzt wurden, erneut zurück geschnitten. Diese Maßnahme wurde nötig, da die ersten Zweige einiger Bäume bereits ausgebrochen waren. Auch ein paar Holunder wurden auf den Stock gesetzt. Den Pappelbestand, besonders an der Grabenkante, haben wir reduziert.
In ein bis zwei Jahren wird sich hier ein dichter Weidenbestand mit Erlen, Pappeln und einer Eiche als Leitbäume entwickeln.

Wegeseitenraum vor unserer Pflegemaßnahme
Wegeseitenraum nach dem Rückschnitt
Neuaustrieb ca. 1 Jahr später

26.01.2013
Im Busch und Baumstreifen zwischen dem Parkplatz am Silbersee und der Straße wurden 4 große Pappeln und ein großer Ahorn gefällt. Durch diese Maßnahme können sich die unterdrückten Kirschbäume und Eschen optimal entwickeln und es kommt wieder Licht ans Unterholz. Die Fällung von 2 der 4 Pappeln hätte kaum später erfolgen dürfen, da die Stammkerne stark verfault sind. Eine Pappel ist bis in ca. 2 Meter innen „hohl“ und in der anderen befindet sich im morschen Kern, ebenfalls bis ca. 2 Meter, ein Ameisenbau.

 


3 zurück geschnittene Hainbuchen und ein Pappelstumpf

Der Ortsrat Wehdel hatte für den 13.04.2013 zum Müllsammeln in der Ortschaft und Gemarkung Wehdel aufgerufen. Unterstützt wurde die Aktion vom ASV, Jugendfeuerwehr, Jägerschaft, weiteren Helfern und durch uns. Treffen war um 9 Uhr am Feuerwehrhaus in Wehdel. Von dort aus sind wir in die zugewiesenen Bereiche gefahren. Unser Verein hat dazu 3 Fahrzeuge mit Anhänger gestellt. Es sind ca. 4 Kubikmeter Müll zusammengekommen.

Gegen 12 Uhr gab es als Dankeschön ein gemeinsames Essen im Feuerwehrhaus. Die Erbsensuppe wurde vom Gasthof Wichern gespendet. Vorher hatte sich der Bürgermeister bei allen Helfern für die Unterstützung bedankt.

14.12.2013
Um eine größere Artenvielfalt zu erreichen haben wir in der Gemarkung Wehdel, Wege: 40, 45, 46, 51 und 56 sowie im Randbereich unserer Streuobstwiese 150 Sträucher gepflanzt.

Auflistung:
20 Hunds – Rose
50 Weißdorn
10 Frühe Trauben-Kirsche
10 Pfaffenhütchen
10 Gewöhnlicher Schneeball
10 Kreuzdorn
10 Haselnuss
30 Hainbuchen

Die Hainbuchen haben eine Größe von ca. 2 m, die restlichen Sträucher eine Größe von ca.1 m

23.11.2013
Bei herrlichem Wetter wurden auf unserer Streuobstwiese 30 Apfelbäume gepflanzt, mit Wildschutzspiralen versehen, angebunden, mit Mist gemulcht und eingezäunt.
Bereits am Freitag wurde ein „Musterbaum“ gepflanzt, um den Helfern zu zeigen, wie die Anpflanzung geplant ist. Bei der Pflanzung wurden die Hinweise der Baumschule wie: Haupttriebe in Hauptwindrichtung, Veredelungsstelle nicht in die Erde, Mist nicht bis an den Stamm, Bindeschlingen als 8 legen und Baumwurzeln gerade eingraben berücksichtigt.
Dank der Vielzahl an Helfern konnten die Arbeiten nach einer Zwischenpause und einer ausgiebigen Mittagspause mit Wildgulasch am frühen Nachmittag beendet werden.
Im zeitigen Frühjahr 2014 wird uns der Lieferant besuchen, sich die Bäume ansehen und eventuelle Korrekturschnitte vornehmen.

13.12.2014
Aus dem Windschutzstreifen hinter der Wohnbebauung am Wählacker wurden drei Birken und eine Eiche entnommen. Weiterhin wurden ca. 95% der dort stehenden kleinen und mittelgroßen Pappeln entfernt. Sträucher, die direkt am Feldrand standen haben wir auf den Stock gesetzt. In einem kleinen Teilstück wurden die Sträucher auf der gesamten Breite des Streifens zurück geschnitten. Die ursprüngliche Breite des Baum- und Strauchstreifen wird mittlerweile um ca. 2m überschritten.

27.12.2014
Im Weg 3 wurden die Sträucher (Schlehe, Weißdorn, Haselnuss, …) der Hecke Abschnittweise auf den Stock gesetzt. Die Nistkästen in den Linden entlang der Straße wurden gereinigt. Ein Kasten wurde abgenommen, da er beschädigt ist.
Anschließend haben wir mit den Pflegemaßnahmen im Weg 26 begonnen. Eine Vielzahl kleiner und mittelgroßer Pappeln wurde hier gefällt. Durch die Entnahme der Pappeln werden Erlen und Ebereschen gefördert. Ältere Weiden, die vor ca. 10 Jahren schon einmal gestutzt wurden, haben wir erneut zurück geschnitten. Sie waren teilweise schon auseinander gebrochen.


Ein Teil der Haselnuss Sträucher wurde auf den "Stock"  gesetzt, die restlichen bleiben erhalten
Teilrückschnitt weiterer Sträucher
Einige Weiden brechen auseinander
Weiden Bereichsweise zurück geschnitten

Am 27.06. wurde unsere Streuobstwiese mit Balkenmäher und Freischneidern gemäht. An den Folgetagen wurde das Gras täglich gewendet, sodass am 04.07. das Heu zu 5 Rundballen gepresst werden konnte. Am 15.07. haben wir die Grasnarbe unter einigen Obstbäumen abgetragen und das Loch mit Schreddergut aufgefüllt, damit in Zukunft das mähen der Fläche einfacher wird. Trotz Regenwetter haben wir 13 Bäume geschafft.

Bei gutem Wetter haben wir am 22.07. die Baumscheiben der restlichen Obstbäume vom Bewuchs befreit und mit Schreddergut gemulcht. Der Aushub wurde teilweise zu einem Erdhügel aufgeschüttet, der Rest wird zum Auffüllen einer alten Fahrspur genutzt. Die übrig gebliebenen Hackschnitzel wurden auf den Zugangsweg aufgebracht.

Bild vom Vohrjahr
Der erste Rückschnitt ist von uns Bereichweise durchgeführt worden. Somit ist der größte Teil Lebensraum erhalten geblieben, es gibt aber auch genügend Platz bzw. Fläche, wo sich die Sträucher neu entwickeln können. Bereits vorhandenes Totholz bleibt liegen.

Januar / Februar 2016
Während der Flurbereinigung in der Gemarkung Wehdel - Altluneberg 
Anfang der 1970er Jahre sind u. a. Flächen neu zugeteilt, Wege und Gräben neu angelegt und Baum- und Strauchstreifen, auch Windschutzstreifen genannt, angepflanzt worden. Über die Jahre haben sie sich frei entwickeln können und wurden nur wenig gepflegt. Das hat nun zur Folge, dass sich die Bäume teilweise durchgesetzt haben und der Unterbewuchs unterdrückt wird. An anderen Stellen sind die Sträucher ausgewachsen, sodass sie im Bodenbereich kahl sind und wenig Rückzugsmöglichkeiten bieten. In der Nähe der Rohrniederung zwischen Wehdel und Lohe haben wir in diesem Winter einen Windschutzstreifen zurück geschnitten.  

September / Oktober 2015
An insgesamt 3 Aktionstagen wurden im Biotop Webers Bad Traubenkirschen mit Motorsägen, Freischneidern und Astscheren entfernt. An einem weiteren Aktionstag wurden auf der Insel in der Wasserstelle die Öhrchenweiden zurück geschnitten. Hierdurch wird der Laubeinfall in die Wasserstelle reduziert und der Lichteinfall verbessert.